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 Mit Gott unterwegs sein

Endlich – möchte man sagen: Es ist wieder möglich unterwegs zu sein. Das ist ganz besonders wichtig für uns Pfadinderinnen und Pfadfinder. Draußen sein, frische Luft einatmen und durch die Natur zu wandern, ist ein Wesensmerkmal von Pfadfinderei, aber auch gemeinsam etwas schaffen und Herausforderungen annehmen.  

Deshalb ist es so wichtig, auf Fahrt und Lager zu sein. Und bei allem, was wir tun, ist Gott mit dabei und begleitet unsere Wege.  

Ein schönes Symbol ist der Weber- oder auch Kreuzknoten. Das  ist ein Verbindungsknoten. Zwei Schnüre, Seile oder Fäden werden miteinander verbunden. So ist es auch mit den Jugendlichen auf einer Fahrt, Wanderung oder im Zeltlager. Wir sind miteinander verbunden, gehören zusammen und bilden eine Gemeinschaft. Wir lernen, dass manche Aufgaben alleine einfach nicht zu schaffen sind. Einer alleine kann keine große Jurte, eines unserer Zelte, aufbauen. Wir müssen zusammenarbeiten.

Und wir sind mit Gott verbunden, dem wir in der Natur und in der Gemeinschaft immer wieder begegnen.  

Ich wünsche Ihnen und Euch viel Unterwegssein und dabei viel Begegnung mit Gott.

Ihre und Eure Maren Griephan

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Bücher – einfach so, umsonst oder im Tausch; wie im Gemeindehaus, Ahrensböker Straße 5. Heißt das, sie sind nichts wert, langweilig?

Ich finde nicht. Außer vielleicht die extra spannenden… wie zum Beispiel von Dan Brown, da weiß ich einen Tag nach dem Durchlesen nichts mehr, es hat mich nicht berührt, war eben einfach nur Unterhaltung.

Nur Bücher können mir ausführlich „erzählen“, wie die Innenwelt eines anderen Menschen „aussieht“. Verlernen wir das Lesen, einfach deshalb, weil wir es vernachlässigen, dann verkümmert nach und nach auch die Fähigkeit, sich in andere Menschen hinein zu versetzen. Wir verstehen einander weniger. Vom Verstehen aber brauchen wir mehr.

Lies‘ mal wieder!

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Erscheint im Rosarium des Friedhofes ein Hund, dann wird dies ein wichtiger Tierfreund gewesen sein; ein Hirsch, dann könnte dies auf einen Jäger deuten. Ein Pinguin, dann…ja, was dann?

Ich vermute: Ein Seelentier, eine tiefe Liebe also zu besonders diesem Tier, die keine Gründe braucht, sondern einfach da ist.

Was zur Frage führt, welches wäre denn Dein Seelentier?

Der Tag, an dem diese Aufnahmen entstanden, war auch der Tag, an dem ich ein Brautpaar traute. Das Lieblingstier von einem der beiden… genau: Der Pinguin. Das nennt man Gleichklang, Synchronizität.

Was zur Frage führt, wo erlebst denn Du (überraschende) Gleichklänge?

Solche Gleichklänge mögen darauf hinweisen, dass es hinter dem Vordergrund der vielen Dinge eine Verbundenheit gibt; und solche Verbundenheit mag geheimnisvolle Handschrift des Schöpfers sein, der lächelt, wenn wir Ihm (oder Ihr?) auf die Spur kommen.

Darum: Gehen Sie achtsam durch diesen Tag!

Es könnte sich lohnen…

 

Ihr Stefan Bemmé

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ZUM LICHT  

An der St. Lamberti-Kirche in Münster – an manchen Sonntagen bekannt durch den „Tatort“ - ist am 15. Mai ein Glaskunstwerk eingeweiht worden. Der Stockelsdorfer Künstler René Blättermann hat für diesen gotischen Bau das Portal gestaltet, das sich mit einem Sensor als inklusive Eingangstür öffnet.  

Zwölf Bildzeichen sind in einem Rund angeordnet – wie Edelsteine einer Krone, die Licht flutet.

Alle Bildzeichen erzählen von biblischen Geschichten: Der Palmzweig z.B. (auf dem großen Ausschnitt oben, in blau-gelb) erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem, wo die Menschen ihn mit Zweigen und Rufen begeistert begrüßten.

Der Zweig der Dattelpalme grüßt hier die Menschen, die sich in die Kirche begeben.  

In einem Gottesdienst hier in Stockelsdorf werden wir uns den Symbolen und Botschaften dieses Kunstwerks noch zuwenden. 


Ihre Almuth Jürgensen