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Abschied und Neubeginn

Zum Jahreswechsel gehört es für mich dazu, zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Es ist faszinierend zu sehen, was sich im letzten Jahr ereignet hat an Begegnungen und Entwicklungen -  und das alles unter dem Vorzeichen der Pandemie. Es ist gut, das Vergangene noch einmal in Gedanken durchzugehen, für das Gute zu danken und was mich belastet, in Gottes Hände zu legen. Mit dem alten Jahr im Reinen kann ich dann mit leichtem Gepäck ins neue Jahr starten. Die drei Könige sind ihrem Stern gefolgt. Auch wir machen uns wieder auf den Weg mit unseren Plänen, Wünschen und guten Vorsätzen. Möge Gott mit seinem Segen unsere Reise auch im neuen Jahr 2022 begleiten!  

Alle guten Wünsche! Ihre und Eure Brigitte Mehl

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In diesem Jahr sind es fünf ganze Tage, an denen wir alle vier Kerzen am Adventskranz leuchten lassen. Darin die längste Nacht des Jahres.  

Meine Sehnsucht nach Licht ist groß. Beim Licht gilt: Wenn ich aufs Licht zugehe, sind die Schatten hinter mir. Ich kann mich auch in aller Ruhe umdrehen und nach den Schatten schauen. Und mich wieder dem Licht zuwenden.  

In diesem Jahr sind es fünf ganze Tage, an denen wir alle vier Kerzen am Adventskrank leuchten lassen. Darin der kürzeste Tag des Jahres.   

Der Prophet Jesaja spricht: „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit Gottes geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir erscheint Gottes Herrlichkeit.“  

Einen guten Vierten Advent,

schöne Tage bis Weihnachten,

Ihre Almuth Jürgensen




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Unsere Krippe in der Stockelsdorfer Kirche

Von draußen trete ich in die Kirche. Der kalte Wind und der Lärm bleiben vor den dicken Mauern und der warme Kirchraum umfängt mich.

Schon auf dem Weg nach vorne sehe ich es blau leuchten. Das ist der gemalte Nachthimmel über der Krippendarstellung.

Doch, so warm und wohlig wird es damals auf den Feldern von Bethlehem nicht zugegangen sein. Das Leben damals war rau, karg und voller Arbeit.

Mitten da hinein wird Jesus geboren. Der Sohn Gottes, der Herrscher über Raum und Zeit bis in die Ewigkeit. Klein, im Stall, nur von grobem Tuch umhüllt. Und doch bringt er den Glanz Gottes mit in die Welt dort im Stall. Die Hirten knien nieder und auch die Weisen aus dem Morgenland kommen mit ihren kostbaren Gaben. Und über allem leuchtet der Stern.

Gott kommt auch zu uns mitten in unser Leben hinein. Er kommt in die raue Wirklichkeit, und bringt er den Glanz der Weihnacht mit. Wir können ihn spüren und sehen, hier in der Krippe in unserer Kirche in Stockelsdorf.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit.

Pastor Wolfram Glindmeier

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In der Advents- und Weihnachtszeit haben die Engel viel zu tun. Ein Engel kündigt Maria die Geburt Jesu an und die himmlischen Heerscharen preisen Gott über den Feldern von Bethlehem. Licht wird uns verheißen, Rettung, Erlösung. Die Botschaft der Engel kann auch unsere manchmal so raue und manchmal so dunkle Wirklichkeit erhellen. Wenn sie mit uns sind, dann leuchtet hier und da etwas von der himmlischen Freude und Herrlichkeit auf. Wenn Maria spürt, Gott sieht mich an, ich bin ihm wichtig, wenn die Hirten spüren, Gott kommt auch zu uns kleinen Leuten, wenn ich spüre, Gott ist für mich da … dann geht mir das Herz auf und die Last wird leichter. Ich wünsche uns allen einen solchen Engel!     

Ihre und Eure Brigitte Mehl  

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Bitte warten  

„Bitte warten. – Please hold the line“, so lautete die Ansage als ich die Störungsstelle

der Telefongesellschaft anrief.

Während ich also der Aufforderung der digitalen Stimme folgte und abwartete, was passiert, hatte ich Zeit, mich beim Warten zu beobachten.

Dabei war ich über mich selbst verwundert, welche Ungeduld ich beim Warten an den Tag legte. Bereits nach wenigen Minuten lief ich unruhig in meiner Wohnung auf und ab und haderte mit der Situation, empörte mich über die mangelnde Kundenfreundlichkeit und die Zumutung, mich so lange in der Warteschleife zu halten.  

Wir als Christinnen und Christen sind doch eigentlich Menschen, die die Haltung des Wartens in sich tragen. Wir sind „wartende“ Menschen.

Wir warten und hoffen darauf, dass Gott in unser Leben kommt, dass er Anteil an unserem Leben nimmt, unser Leben zu einem guten Ziel führt.

Wir halten Ausschau nach Gott und vertrauen uns Gott an, der uns verspricht

„Ich bin da“.  

Der Advent, den nun beginnt, ist in besonderer Weise Wartezeit. Wir sind eingeladen, unseren Alltag zu entschleunigen, zur Ruhe zu kommen und Ausschau nach Gott zu halten, nach ihm, der sich immer wieder neu zeigt.  

Das wird spürbar in der Nacht von 24. auf den 25. Dezember, in der Gott Mensch wird und zu uns auf die Erde kommt, uns nahe sein will.

Darauf lohnt es sich doch zu warten.  

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese besondere Wartezeit auf Weihnachten genießen können, sich an Kerzenlicht und Plätzchen erfreuen und die Vorfreude auf Weihnachten Platz bekommt, sich zu entfalten.

 

Bleiben Sie behütet auf ihrem Adventsweg

Ihre und eure Maren Griephan