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Wissen Sie, wo in unserer Gegend diese Wasserstelle zu finden ist?  

Am Wochenende suchen Stockelsdorfer Konfirmandinnen und Konfirmanden nach Wasserstellen in Stockelsdorf. Und einige von ihnen werden dann am Sonntag in der Kirche ihre Taufe feiern.

Wasser vom Himmel fließe zur Erde, -                                                 
du gibst der Schöpfung Wachstum und Kraft.

Wasser der Quelle, ströme zum Meer hin;
Dir gleicht mein Leben: Mündet in Gott.                          

Wasser des Lebens, sprudelnder Quellgrund,
Christus, Du Wahrheit, still meinen Durst.

Wasser der Taufe, löse, befreie,   
schenk Deinen Atem, Heiliger Geist.

(Evangelisches Gesangbuch 568) 

  

Schöne Spaziergänge mit weniger „Wasser vom Himmel“ denn „sprudelnden Quellgrund“ wünsche ich Ihnen                                                                                       

Ihre Almuth Jürgensen

 

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Inzwischen ist es unübersehbar: Die Tage sind länger geworden, es gibt mehr Licht! Früher wurde am 2. Februar Mariä Lichtmess gefeiert, eine Messe zu Ehren der Mutter Jesu. Es fand eine Lichterprozession und eine Kerzenweihe statt und aus den Häusern wurden die Tannenbäume entfernt. Mariä Lichtmess feiern wir heute bei uns nicht mehr in dieser Weise. Aber: Auch heute noch kann dieser Tag ein guter Anlass zur Reinigung, zum Fasten und zum Klären der Gedanken sein. Ich werde nun endlich den kleinen Weihnachtsstern von meinem Schreibtisch räumen und mir vielleicht einen Tulpenstrauß hinstellen. Ich weiß: Das Aufräumen tut mir gut. Ich kann etwas tun, meinen Gedanken Taten folgen lassen. Auch eine Kerze will ich anzünden. Es ist so vieles in unserer Welt, was uns Menschen belastet und bedrückt. Im Licht der Kerze kann ich mich daran erinnern: Gott lässt diese Welt nicht allein. Er lässt sein Licht scheinen. Jesaja spricht uns eine Verheißung zu: „Über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jes. 60,2b)

Herzlichst Ihre und Eure Brigitte Mehl

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Gott und der Friseur

Ein Mann ließ sich seine Haare schneiden und seinen Bart trimmen.

Der Friseur sprach während seiner Arbeit mit dem Kunden über viele Dinge, wie Friseure es halt so tun.

Auch über Gott. „Ich glaube, dass Gott nicht existiert“, meinte der Friseur. „Warum?“, fragte der Kunde. „Sie müssen nur auf die Straße gehen. Wenn Gott existierte, gäbe es dann so viele kranke Leute?

Würde es so viele Kinder geben, die verlassen wurden?

Würde es so viel Leid und Schmerzen geben?

Gäbe es einen Gott, würde er alle diese Dinge nicht zulassen!“ Der Kunde antwortete nicht. Die Haare waren geschnitten. Der Bart war gestutzt und der Friseur entlohnt.

Auf der Straße begegnete der Kunde einem Mann mit langen, schmutzigen Haaren und ungepflegtem Bart.

Er ging zurück und sagte zum Friseur: „Friseure existieren nicht! Es gibt keine Friseure!“ „Wie kommen Sie darauf? Ich habe Ihnen doch kurz vorher die Haare geschnitten und den Bart getrimmt!“ Der Kunde wiederholte: „Friseure existieren nicht, denn wenn sie existierten, gäbe es niemanden mit schmutzigem, langem Haar und ungetrimmtem Bart.

Sehen Sie jenen Mann auf der Straße? Gäbe es Sie, würden Sie diese Dinge nicht zulassen!“ „Ach was! Ich existiere!

Nur – die Leute kommen nicht zu mir rein!“ Der Kunde erwiderte: „Genau! Auch Gott existiert.

Nur gehen die Leute nicht zu ihm und suchen ihn nicht.“

 (Autor unbekannt)

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Gebet in Not

„Gott, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit!

Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.“

Psalm 31, 2-4

 

In unserer Kirche schreiben Menschen ihre Gebete in das Gebetsbuch. Sie suchen Hilfe, Schutz, Trost. Allein schon das Gebet an Gott zu richten, sich von ihm gehört zu wissen, tröstet und gibt neue Kraft.

Gott schütze Sie!

Pastor Wolfram Glindmeier

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Eine Erscheinung  

…ist dieser Baum. Er begegnete mir im winterlichen Abendlicht bei einem Spaziergang in der Dorfstraße von Stockelsdorf. Erinnerungen an ein Kinderbuch kamen mir in den Sinn, wo verschiedene Tiere mit einem Schiff eine Menge Länder bereisen - und Pfannkuchen, stapelweise, ihre Lieblingsspeise sind. Ein Seebär erzählt dann Geschichten - in einem Schaukelstuhl unter solch einem mythischen Baum sitzend.  

„Fest der Erscheinung Gottes“ so wird der 6. Januar genannt, den Christ*innen zusammen mit Jesu Anfang hier auf Erden feiern. Es schafft Verbindungen zu Weihnachtsbräuchen in anderen Regionen und zu Jesus-Geschichten, die wunderhaft sind. Am bekanntesten sind die drei Weisen aus dem Morgenland, die am Himmel eine Erscheinung sehen und sich auf den Weg machen: „Als sie aber den Stern sahen, freuten Sie sich sehr.“ (Matthäus-Evangelium 2,10)  

Ich wünsche Ihnen ein Frohes Neues Jahr!

Ihre Almuth Jürgensen