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Die Ostereier

Palmstrau

Ein Palmsträußchen, das am Palmsonntag überreicht wird, erinnert an eine Bibelgeschichte: Jesus reitet auf einem Esel nach Jerusalem. Er wird begeistert empfangen. Die Menschen stehen an den Straßen und legen Zweige auf seinen Weg. Sie sind ausgelassen, lassen ihrer Freude freien Lauf. Sie jubeln Jesus zu.  

Einem Menschen einen tollen Empfang bereiten: Wie gut tut das. Beiden Seiten verschafft es gute Stimmung. Es macht Spaß, sich was zu überlegen, sich die Frage zu stellen: „Wie soll ich dich empfangen und wie begegne ich dir?“ Und es tut gut, wenn sich ein Mensch genau für mich etwas ausdenkt - sei es auch im Vorübergehen: „Ich freue mich, dich zu sehen!“. Manchmal erfreut nach einem Besuch, wenn der Mensch längst wieder weg ist, eine aufblühende Knospe mein Herz.  

Am Palmsonntag gibt es im Gottesdienst kleine Palmsträußchen, eine Tradition aus dem Mittelalter. Grüne Zweige als Zeichen der Hoffnung geben die Zuversicht weiter: Wir sind nicht allein unterwegs.  

 

Ihre Almuth Jürgensen

 

Gib-Frieden

Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt liegt obenauf. Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. Wir rufen: Herr, wie lange? Hilf uns, die friedlos sind.“ (Evangelisches Gesangbuch 430)


Plötzlich war dieses Lied wieder in meinem Kopf, mit seiner Melodie, mit seinem Text. Es ist wie so manches Mal mit Liedern oder Worten aus dem Gesangbuch oder der Bibel: Sie drücken mit Worten und Tönen aus, was mir auf dem Herzen und auf der Seele liegt. Die Klage, die Not, die Sorge und die Sehnsucht nach Frieden. Ich wünsche mir, dass viele einstimmen. Gott, ich bitte dich, höre unser Gebet. Amen

Brigitte Mehl

Krokusse

Mutig dagegen – mutig dafür

Mutig dagegen, gegen Gewalt, gegen Verzweiflung, gegen Unmenschlichkeit und Verachtung! Mutig gegen den Krieg, der Menschen ihre Heimat nimmt, der unermessliches Leid über die Menschen bringt, der das Leben von Männern, Kindern und Frauen auf dem Gewissen hat, mutig gegen Machthaber, die Menschenleben verachten.

Mutig dafür, für das Leben, für Frieden, für Versöhnung, Heimat für jede und jeden! Mutig, nicht wegzuschauen, und mutig für klare Worte!

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Timotheus 1,7

Bleiben Sie behütet! Pastor Wolfram Glindmeier