»Euch ist heute der Heiland geboren.« Diesen Satz sagt der Engel zu den Hirten in der Weihnachtsgeschichte. Es ist ein Satz, der mich besonders berührt. Er ist so geschrieben, als ob er nicht nur zu den Hirten vor langer Zeit gesprochen wird, sondern zu uns heute; zu Ihnen, zu mir.

Ich weiß nicht, wie Sie diese Tage erleben: Ob Sie sprachlos sind gegenüber der isolierenden Kraft eines Virus. Ob Sie die Stimmung der Lichter und Kerzen an unseren Häusern in dieser Weihnachtszeit besonders intensiv spüren. Ob Sie dankbar sind, im kleinen Kreis feiern zu dürfen.

»Euch ist heute der Heiland geboren.«, ruft der Engel und erzählt von einem neugeborenen Baby. Es liegt schutzlos in einer Futterkrippe. Es soll das Zeichen für Gottes unendliche Liebe zu uns Menschen und zu unserer Welt sein.

Still und einsam kommt die Hoffnung zur Welt. Still und einsam leuchtet das erste Licht in der Dunkelheit. Still und einsam erklingt die Sprache der Liebe in der Sprache unserer Welt voller Tatsachen und Fakten.

Seit Kindheitstagen ist es für mich das Lied »Stille Nacht, Heilige Nacht«, bei dem ich an Heilig Abend göttlichen Frieden spüre und bei dem ich immer wieder erahne, was es bedeutet: »Euch ist heute der Heiland geboren.«

Frohe Weihnachten

Ihr Alexander Dietz

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