Muscheln liegen in einer Schale mit Sand. Konfirmandinnen und Konfirmanden haben damit ein Symbol für ihre gemeinsame Konfi-Gruppe gestaltet. Jeder und jede hat sich eine Muschel ausgesucht, deren Form ihr gefallen hat. Und so wie manche Muschel in ihrem Inneren eine Perle verbirgt, so wurde in die Innenseite der eigene Name geschrieben. Dazu wurde ein Symbol für etwas gemalt, was jeder und jedem einzelnen ganz besonders wertvoll ist oder was sie oder ihn einmalig macht: Der eine hat seine Katze gemalt, die andere das Weltall, weil sie davon fasziniert ist.

Durch die Muscheln leuchtete für einen Moment auf, was es heißt, dass jeder Mensch einmalig ist, so wie er ist.

Jeder Mensch hat seine unantastbare Würde und zwar unabhängig von allen Leistungen und unabhängig davon, was andere meinen und wissen. Nichts kann die eigene Würde ersetzen.

Das sind oft gehörte Worte. Und doch bleibt es oft so unendlich schwer, einfach darauf zu vertrauen, auch einmalig zu sein. Meistens hat es ja doch damit zu tun, sich mit anderen zu vergleichen oder seine Leistungen herauszustellen.

Manchmal sind es gute Worte, manchmal Gegenstände wie die Muscheln der Konfis, manchmal eine Berührung oder ein lieber Menschen, die ganz konkret fühlen lassen, einmalig zu sein.

Welches Symbol würden Sie in Ihre Muschel malen?

Ihr Alexander Dietz

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