Ein Gleitschirmflieger kurz vor dem Losfliegen …

Wie ist das wohl, mit so einem Gleitschirm loszufliegen?

Ich habe schon oben auf Bergen gestanden und ins Tal geschaut, aber ich weiß nicht, ob ich mich trauen würde abzuspringen und den festen Boden zu verlassen.

Das ist auch im Übertragenden Sinn so: Um Neues zu erleben, muss ich loslassen, vergangene Sicherheit aufgeben. Dazu brauche ich Mut. Wenn ich mich festhalte am Alten und Gewohnten, dann fühlt sich das sicher an, und gleichzeitig manchmal sehr eingeschränkt, sehr eng, sehr unfrei.

Es gehört Mut dazu „zu springen“ – mit dem Gleitschirm wie im übertragenen Sinn.

Mut und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass die Seile halten, der Schirm in Ordnung ist. Vertrauen darauf, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und Vertrauen darauf, dass Menschen in meiner Nähe sind, die mich auffangen.

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, bekennt der Beter in Psalm 31.

Gerade die kleinen und großen Auszeiten in unserem Leben, wie z.B. der Urlaub, helfen dabei, unsere Blicke auszurichten, dass wir den Überblick gewinnen.

Vielen Menschen tut da der Blick in die Weite gut, sei es auf Bergen oder am Meer.

Und manchmal gewinnen wir dabei die Einsicht, die uns Mut macht, zu „springen“, einen Wechsel zu wagen, um neue Freiheit zu gewinnen.

Ihre und Eure Maren Griephan

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