Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.  
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.“

Alte Worte aus Psalm 23. Oft sind sie wiedergekaut worden in bangen Nächten oder ängstlichen Tagen ohne Zukunft. Vielen haben sie das Beten leichter gemacht in Zeiten, in denen es am Wesentlichen gemangelt hat. Wer wünscht sich nicht die Fülle des Lebens, wenn so vieles ungewiss ist?

Und ob ich schon wanderte im Finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“

Manche Worte werden zu Trostworten. Sie sprechen nicht nur vom Trost, sondern sie spenden Trost. Schlichte Sätze manchmal. Wie eine bergende Hülle weben sie sich um mich entgegen allem Augenschein. Mich jedenfalls berührt es immer wieder, von Geschichten zu hören, in denen Psalm 23 getröstet hat.

Beste Grüße

Ihr

Vikar Alexander Dietz

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