geistliches Wort

Die Taube - die Taufe -  der Taufsegen

Die Taube ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Er ist der Tröster und der Beistand, den Gott uns nach der Himmelfahrt Christi zu Pfingsten schickt. Diesen brauchen wir, gerade auch in diesen Tagen, wo wir doch nach Wegen suchen, wie wir trotz Corona unser Leben gestalten wollen.

In der Taufe werden wir mit Gottes Geist beschenkt und in seine Liebe hineingetaucht.

Der Heilige Geist weht immer noch. Er erinnert uns an die Liebe Gottes, tröstet, macht uns Mut, steht uns bei, hilft uns, stärkt uns. Gott mit dir!

Herzliche Grüße, Ihre Brigitte Mehl

Was für ein Empfang -

zu finden in der Eingangshalle der KiTa „Zum Guten Hirten“. Auf diese Weise werden nun so langsam immer mehr Kinder und ihre Familien begrüßt, die nach Pfingsten in den Kindergarten zurückkehren.

Ein Empfang sagt viel über das aus, was Menschen empfinden.

Herzlich begrüßt zu werden, wärmt die Seele – 

  • mit guten Worten und großen Herzen in pfingstlichem Rot, die für Liebe und Lebenskraft stehen,
  • mit frohen Farben, bunt wie die Menschen unseres Erdballs,
  • mit Blumen, Blüten, Bienen, Taube, die Gottes Geist - Hauch und Wind - durch die Lüfte hebt,
  • mit dem Regenbogen. Er ist seit vielen Wochen in so vielen Fenstern ein Zeichen für die Hoffnung nach Schwerem - verknüpft mit dem Wunsch, dass es gut werde. Ein Zeichen für die Verbindung zwischen uns auf Erden mit Gott im Himmel.

Frohe Pfingsten!

Ihre Pastorin Almuth Jürgensen

Dazwischen. Zwischen noch nicht und schon jetzt.

Zwischen…

...Himmelfahrt und Pfingsten.

…Verheißung und Erfüllung.

...Jesus geht und der Geist kommt.

Es ist eine Woche, in der unser Leben wie es zurzeit ist, gut aufgehoben ist.

Zwischen…

...Lockerungen der Schutzmaßnahmen und Normalität.

...begreifen und begriffen sein.

…Sprachlosigkeit und wiedergefundener Sprache.

Wir nähern uns an, Stück für Stück. An Pfingsten – das Fest, an dem der Geist uns erfüllt. An dem wir vom Glauben in unserer eigenen Sprache sprechen lernen. Und in alle dem noch nicht steckt immer schon ein bisschen schon jetzt. Hoffnung in kleinen Dosen. Homöopathisch, gut verträglich, ohne zu überfordern. Hoffnung, Zuversicht und Vorfreude. All dies trägt uns durch diese Woche, durch unser Leben und durch unseren Glauben, der zum ewigen Leben führt.

Bleiben Sie behütet!

Ihre Vikarin J. Braunsteiner

Ich liege auf einer Wiese in diesen Frühlingstagen. Mein Blick ist in den Himmel gerichtet. Wenige Wolken ziehen über den blauen Himmel.

Wo fängt der Himmel an und wo hört er auf?

Für mich ist das Liegen auf der Wiese im Frühling und im Sommer und einfach den Himmel anzuschauen ein schönes Ritual. 

Der Blick in den Himmel lädt mich zum Verweilen ein. Zum Innehalten. Zum Loslassen. 

Der Himmel erzählt mir, wie es ist, den Alltag zeitweise zu vergessen und über den Dingen zu stehen. Ich fühle mich frei. Der Himmel erzählt mir, die alltäglichen Dinge loszulassen. Ich sehe die Sorgen des Alltags anders. Der Himmel erzählt mir von Möglichkeiten in meinem Leben, die ich gerne nutzen will. Ich spüre Leichtigkeit.

Wo fängt der Himmel an? Im Loslassen. Im Frei-Geben. Im Frei-Fühlen.

Ein gesegnetes Himmelfahrtswochenende wünscht

Ihr

Vikar Alexander Dietz

Die Sehnsucht nach Geborgenheit ist groß.

Mit dem kleinen Vogel als Fingerfigur wird Kindern spürbar, wie es sich anfühlt, in Gottes Hand geborgen zu sein.

Auch wir brauchen dieses Gefühl, nicht allein zu sein. Der Vogel ist wohlgeborgen in der Hand. Spürbar wie in Gottes Hand. 

„Gott, ich danke dir, dass ich bei dir geborgen bin. Amen.“

Bleiben Sie behütet!    Pastor Wolfram Glindmeier

Langsam und behutsam sind in diesen Tagen immer mehr Dinge wieder möglich. Wir dürfen überall einkaufen, zum Friseur gehen und wieder Gottesdienst feiern. Alles unter besonderen Hygieneauflagen und vor allem mit dem nötigen Abstand.

Noch immer finde ich es ungewohnt, wenn ich Menschen treffe, ihnen nicht die Hand zu geben oder sie zur Begrüßung zu umarmen.

Für mich ist die Nähe zu Menschen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen selbstverständlich gewesen und elementarer Bestandteil. Jemandem aufmunternd auf die Schulter zu klopfen, ein trauriges Kind in den Arm zu nehmen, sich abzuklatschen, wenn etwas gelungen ist, das gehört einfach dazu.  Diese Nähe fehlt mir. 

Dann lese ich in der Bibel Gott nahe zu sein ist mein Glück“ (Psalm 73, 28)

Nähe gibt Menschen Kraft. Nähe gibt Sicherheit und das Gefühl, nicht allein zu sein. Nähe ist ein Weg, um Liebe zu zeigen und Liebe zu erleben. Da, wo Nähe nicht erdrückt, erfüllt sie ein tiefes menschliches Bedürfnis. 

Deshalb ist Gott uns Menschen nahe – das steht im Zentrum des christlichen Glaubens. Gott ist Menschen nahe durch die Luft, die sie atmen, die Sonne, die sie spüren, den Regen, der sie erfrischt.
So können Menschen Gottes Nähe fühlen – und Gott danken für das, was Gott gibt.
Vielleicht können wir bald auch wieder anderen Menschen nahe sein …

Herzliche Grüße und bleiben Sie behütet        

Maren Griephan, Diakonin

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