geistliches Wort

Einen gesegneten Sommer!

Ich wünsche Ihnen und Dir einen schönen, einen wohlbehaltenen, einen gelungenen, einen gesegneten Sommer.

Einen Sommer mit Ruhezeiten und guten Momenten.

Einen Sommer, in dem Sie mit lieben Menschen gute Zeiten verbringen. Wo sie selbst Freude geschenkt bekommen und Freude verschenken.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie behütet sind und bleiben! Dass Sie einen guten Engel an Ihrer Seite spüren! Dass Sie im Vertrauen auf Gottes guten Segen durch die Zeit gehen.

Bleiben Sie behütet!

Pastor Wolfram Glindmeier

Ein Gleitschirmflieger kurz vor dem Losfliegen …

Wie ist das wohl, mit so einem Gleitschirm loszufliegen?

Ich habe schon oben auf Bergen gestanden und ins Tal geschaut, aber ich weiß nicht, ob ich mich trauen würde abzuspringen und den festen Boden zu verlassen.

Das ist auch im Übertragenden Sinn so: Um Neues zu erleben, muss ich loslassen, vergangene Sicherheit aufgeben. Dazu brauche ich Mut. Wenn ich mich festhalte am Alten und Gewohnten, dann fühlt sich das sicher an, und gleichzeitig manchmal sehr eingeschränkt, sehr eng, sehr unfrei.

Es gehört Mut dazu „zu springen“ – mit dem Gleitschirm wie im übertragenen Sinn.

Mut und Vertrauen. Vertrauen darauf, dass die Seile halten, der Schirm in Ordnung ist. Vertrauen darauf, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe und Vertrauen darauf, dass Menschen in meiner Nähe sind, die mich auffangen.

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“, bekennt der Beter in Psalm 31.

Gerade die kleinen und großen Auszeiten in unserem Leben, wie z.B. der Urlaub, helfen dabei, unsere Blicke auszurichten, dass wir den Überblick gewinnen.

Vielen Menschen tut da der Blick in die Weite gut, sei es auf Bergen oder am Meer.

Und manchmal gewinnen wir dabei die Einsicht, die uns Mut macht, zu „springen“, einen Wechsel zu wagen, um neue Freiheit zu gewinnen.

Ihre und Eure Maren Griephan


„Der Weizen wächset mit Gewalt;
darüber jauchzet jung und alt
und rühmt die große Güte
des, der so überfließend labt,
und mit so manchem Gut begabt
das menschliche Gemüte.“

Strophe 7 aus dem Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“
von Paul Gerhard (1607-1676)

Dreimal ein betontes „W“ in der ersten Zeile:
Ich mochte diese Strophe schon als Kind,
wegen ihrer Worte aus uralten Zeiten
und weil „Gemüte“ gemütlich klingt.
Unterwegs in Feld und Wiesen, sehe ich dem Weizen beim Wachsen zu.

Gelobt sei Gott!                                                    Ihre Almuth Jürgensen

Ich will mich freuen und fröhlich sein in Gott, meinem Heil.“
Habakuk 3,18

Der Prophet Habakuk fühlt sich reich beschenkt. Er schaut in die Welt, die Gott geschaffen hat. So reich, so bunt, so schön. Mit so viel Hoffnung, so viel Weite. Er weiß genau, dass er sich das nicht selbst zu verdanken hat. Sein Heil kann er nicht selbst machen oder durch kluge Regelungen erreichen. Es kann ihm nur von Gott geschenkt werden.

Wie oft meinen wir, das Heil selbst machen und sichern zu können. Und dann erleben wir, wie unvollkommen wir sind. Wir müssen hinnehmen, dass wir nur sehr begrenzt unser Leben erhalten und die Natur schützen können.

Leben wird dann wertvoll, wenn wir mit Dankbarkeit darauf schauen und wissen, dass das Leben uns anvertraut ist als ein kostbares Gut.

Ich wünsche Ihnen Gottes Heil und Bewahrung.

Pastor Wolfram Glindmeier

Foto: Wolfram Glindmeier

Die Taube - die Taufe -  der Taufsegen

Die Taube ist ein Symbol für den Heiligen Geist. Er ist der Tröster und der Beistand, den Gott uns nach der Himmelfahrt Christi zu Pfingsten schickt. Diesen brauchen wir, gerade auch in diesen Tagen, wo wir doch nach Wegen suchen, wie wir trotz Corona unser Leben gestalten wollen.

In der Taufe werden wir mit Gottes Geist beschenkt und in seine Liebe hineingetaucht.

Der Heilige Geist weht immer noch. Er erinnert uns an die Liebe Gottes, tröstet, macht uns Mut, steht uns bei, hilft uns, stärkt uns. Gott mit dir!

Herzliche Grüße, Ihre Brigitte Mehl

Was für ein Empfang -

zu finden in der Eingangshalle der KiTa „Zum Guten Hirten“. Auf diese Weise werden nun so langsam immer mehr Kinder und ihre Familien begrüßt, die nach Pfingsten in den Kindergarten zurückkehren.

Ein Empfang sagt viel über das aus, was Menschen empfinden.

Herzlich begrüßt zu werden, wärmt die Seele – 

  • mit guten Worten und großen Herzen in pfingstlichem Rot, die für Liebe und Lebenskraft stehen,
  • mit frohen Farben, bunt wie die Menschen unseres Erdballs,
  • mit Blumen, Blüten, Bienen, Taube, die Gottes Geist - Hauch und Wind - durch die Lüfte hebt,
  • mit dem Regenbogen. Er ist seit vielen Wochen in so vielen Fenstern ein Zeichen für die Hoffnung nach Schwerem - verknüpft mit dem Wunsch, dass es gut werde. Ein Zeichen für die Verbindung zwischen uns auf Erden mit Gott im Himmel.

Frohe Pfingsten!

Ihre Pastorin Almuth Jürgensen

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