Am 22. November begehen wir den Ewigkeitssonntag. Die Gedanken gehen zurück zu Menschen, die uns am Herzen lagen. Die  Abschiede  waren manchmal schwer. Die Grenze des Todes steht wie ein harter Stein vor uns.      Es bleiben die Erinnerungen an gemeinsame Tage und Stunden. An Schönes, das wir erleben durften, und Schweres, das wir gemeinsam durchstehen mussten. Erinnerungen sind wie Rosen, die  langsam verwelken und doch ihre Schönheit behalten angesichts des Todes.

Wenn sich dann die Erinnerungen zu einem Herz verbinden lassen, ist es gut. Denn so kann die Liebe als die tragende Kraft des Lebens in unseren Herzen bleiben.

Nach dem Ewigkeitssonntag liegt die Adventszeit vor uns: Türen des Lebens öffnen sich neu,- manchmal auch ganz unvermutet und überraschend.

Hans Kilian, Pastor 

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